SCHMERZEN in den BEINEN
Chronische
Schmerzen in den
Beinen
Finden Sie Ihre Schmerzdiagnose selbst
Schmerzen in den Beinen können durch unterschiedlichste Erkrankungen hervorgerufen werden. Der besseren Übersicht wegen werden diese in vier Hauptgruppen unterteilt:
ad1:
Der Begriff "Ischialgie"
beschreibt Schmerzen in den Beinen, die im
Verlauf des
Ischias
nervs (Gesäß,
rückwärtiger Ober-, äußerer und hinterer
Unterschenkel sowie
Fuß bis zur
Groß
zehe vor)
auftreten, wobei die Schmerzen aber nicht den kompletten Nervenverlauf umfassen
müssen, sondern es können je nach Ursache auch einzelne Abschnitte betroffen
sein.
Eine der häufigsten Schmerzursachen für
Schmerzen in den Beinen
im Ausbreitungsgebiet des N. ischiad
icus ist der periphere
Projektionsschmerz
(= mehr
oberflächliche Schmerzausstrahlung bzw. Schmerzverlagerung)
bei Affektionen (= Störungen, Erkrankungen)
der spinalen (= das Rückenmark betreffenden)
Nervenwurzel
n L4-S3.
Eine Ischialgie
aufgrund dieser Schmerzursache geht meist, aber nicht zwingend, mit Schmerzen im
Lumbalbereich
(Lumbalgie)
einher, in diesem Falle lautet die Diagnose dann
Lumboischialgie (Ischiolumbalgie).
Die echte
Ischiasneuralgie (Ischiadikus-Neuralgie),
als eigenständiges Krankheitsbild, gekennzeichnet durch häufige, attackenförmige
Schmerzen in den
Beinen von wenigen Sekunden
Dauer entlang des Nervenverlaufs ist selten.
Nicht selten entstehen Isch
ias- bzw. Schmerzen in
den Beinen infolge von Verletzungen oder iatrogen
(= durch ärztliche
Einwirkung verursacht) durch
Operationen im Bereich der
Hüfte und des
Oberschenkels. Meist bestehen dann ein
Dauerschmerz bzw. länger anhaltende Schmerzepisoden.
Schmerzen in den Beinen können auch durch
falsch gesetzte Spritzen ins
Gesäß entstehen. Gefürchtet sind dabei besonders
Rheumamittel. Das Schmerzbild ist dem einer
Kausalgie bzw.
CRPS Typ II
(= typische Schmerzen bei einer
Nervenverletzung) ähnlich
(brennen
der Schmerzcharakter mit schmerzhaften Empfindungsstörungen).
Eine schmerzhafte
Neuritis (Nervenentzündung)
des
Ischias kann durch
die Zuckerkrankheit (auch im Rahmen einer
Polyneuropathie.net) oder auch durch Alkoholmißbrauch entstehen. Die
länger anhaltenden Schmerzen treten bei dieser Ursache meist beidseitig auf.
Auch h <Vergiftungen mit einem Schwermetall (z.B. Thallium, Blei, DDT) können im
Sinne einer
Neuritis zu
Ischialg
ie und damit
zu Schmerzenen in den
Beinen führen. Typisch
sind dabei motorische und sensible
(= die Muskelkraft und die Empfindung betreffende)
Isolierte chronische
Schmerzen im Bereich der Unterschenkelaußenseite und des
Fußrücken
s können auf ein
Fibulaköpfchen-Syndrom zurückzuführen sein. Am
Fibulaköpfchen
(= Köpfchen des
Wadenbeins) liegt der N. peroneus
communis (= ein
Nervenast des Is
chias) unmittelbar am
Knochen und
kann dort leicht komprimiert werden, so z.B. durch einen Gipsverband, oder durch
Brüche und Verrenkung in diesem Bereich. Für ein
Fibulaköpfchensyndrom
sind nach unten ausstrahlende Schmerzen bei Druck auf den Nerv hinter dem
Köpfchen des Wadenbeins typisch.
Das subakute oder chronische
Tibialis anterior-Syndrom
(Tibialis-Logen-Syndrom),
ebenfalls ein sog.
Kompressionssyndrom, geht mit Schmerzen an der
Schienbein
vorderseite einher, verursacht durch eine
Nervenkompression
in der Tibialisloge
(= die sog. Streckerloge, ein Raum mit geringer Ausdehnungsmöglichkeit).
Das akute
Tibialis anterior-Syndrom
ist ein Notfall, der sofort operativ behandelt werden muß (Druckentlastung durch
Spaltung der bindegewebigen Muskelumhüllung).
Das vordere
Tarsaltunnel-Syndrom entsteht am Fu
ßrücken durch Kompression des N. peroneus
profundus (= Nervenast des
Is
chias)
unter dem Ligamentum cruciatum
(= gekreuztes Bindegewebsband), so z.B. durch zu
enges Schuhwerk. Druck auf das Ligamentum verstärkt die Beschwerden am Fu
ßrücken.
Das hintere
Tarsaltunnel-Syndrom,
ebenfalls ein sog.
Kompressionssyndrom, entsteht durch eine Kompression zwischen
Innenknöchel und Retinaculum flexorum
(= Halteband für die Beuge
muskulatur zwischen
Innenknöchel und d d
Fersenbein).
Typischerweise treten Schmerzen und Gefühlsstörungen an der
Fußsohle, vor allem
beim Gehen und nachts auf.
Die
Morton-Neuralgie, eine sog.
Metatarsalgie
(=
Mittelfu
ßschmerz)
ist auf eine Neurombildung
(= gutartige Nervenauftreibung)
durch Druck auf die Nn. digitales II-IV (=
Nerv
en,
die die Zeh
en versorgen)
zurückzuführen. Die Patienten klagen über
brennende Schmerzen im Bereich der vorderen Fu
ßsohle. Der bren
nen
de Schmerzcharakter gibt Anlaß zur
Verwechslung mit einer
Sympat
halgie
(= Schmerzen
aufgrund einer Reizung des unwillkürlichen Nervensystems).
ad.2:
Irritationen und Schädigungen des vorderen
Oberschenkel
nervs (N. femoralis) können entsprechend dem ausgedehnten
Versorgungsbereich zu vielfältigen
Schmerzen in den Beinen
führen.
Der Nerv versorgt sensorisch (= die Empfindlichkeit betreffend) die Vorderseite und die mehr untere Innenseite des Oberschenkels sowie
die mittlere Knieregion und streifenförmig die Haut an der inneren und vorderen
Fläche des Unterschenkels bis zum inneren Fu
ßrand ((N. saphenus
(= Endast des N. femoralis)).
Im Verlauf des vorderen Oberschenkelnervs (N. femoralis) gibt es aber bevorzugte
typische Irritations- oder Schädigungslokalisationen:
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- Ner venwurzeln L1-L4 (= 1. bis 4. Lendenwirbelsäulensegment); |
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weiblichen Genitale, Operationen wie Herniotomie (= Leistenbruch- |
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Operation), Hysterektomie (= Entfernung der Gebärmutter), TEP |
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(= künstliches Hüftgelenk) und aortofemoraler Bypass (= künstliche |
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Gefäßverbindung zwischen der Bauch - und Oberschenkelschlagader), darüber |
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hinaus Aneurysmen (= krankhafte Wandausbuchtungen einer Schlagader), |
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Einblutungen infolge einer Behandlung mit Marcumar (= ein Mittel zur |
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Blutverdünnung) und Bestrahlungsfolgen; |
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- Bereich des Ligamentum inguinale (= Leistenband): Kompression durch |
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eine Schenkelhernie (= Leistenbruch); |
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- Bereich des Kniegelenk s: Ergußbildung (Reizerguß). |
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ad3:
Die
Meralgia paraesthetica ist eine isolierte
Neuritis
(=
Nervenentzündung)
des Nervus cutaneus femoris lateralis und äußert sich in brennenden Schmerzen
und Empfindungsstörungen an der Oberschenkelaußenseite sowie Druckschmerz
einwärts vom vorderen oberen Darmbeinstachel.
Ursachen: mechanisch (Komp
ressionssyndrom),
bedingt durch Druck unter dem Leistenband oder auch Druck- oder Zugeffekte im
Nervenverlauf, v.a. am Austrittsort aus dem
Bec
ke
n),
toxisch (= durch Gifteinwirkung verursacht)
z.B. bei Alkoholismus, infektiös
(= durch Ansteckung verursacht)
z.B. bei Syphilis.
Schmerzen in den Beinen in Folge einer Störung
oder Schädigung des Nervus obturatorius:
Entsprechend dem Versorgungsgebiet treten Schmerzen und
Parästhesien
(= schmerzhafte
Mißempfindungen) im Bereich des
mehr unteren und inneren Oberschenkels mit Ausstrahlung ins innere und untere
Kniegelen
k auf. In seinem relativ achsennahen Verlauf
kann der Nerv durch benachbarte Prozesse geschädigt werden: z.B.
Bandscheibenvorfall, Störungen im Bereich des M. psoas
(=
Muskel im Becke
n) und Prozesse im kleinen
Becke
n. Auch bei Beckenbrüchen ist der Nerv
gefährdet.
Das seltene
Wartenberg-Syndrom
ist durch wandernde Schmerzen in den Beinen
gekennzeichnet, die im Versorgungsbereich des N. obturatorius
(Oberschenkelinnenseite), N. cutaneus femoris lateralis (Oberschenkelaußenseite)
und N. femoralis (vorderer Ober- sowie innerer und vorderer Unterschen
kel) auftreten. Typischerweise kommen
Beschwerden in der oberen
Extremität
(bevorzugt
Schulter und
Hand) hinzu.
Die Ätiologie (=
Ursache) und Pathogenese
(= Entstehung / Entwicklung)
dieser wandernden
Polyneuritis (= En
tzündung mehrerer Ner
ven), auch als Neur
itis
migrans (= wandernde
Nerv
enentzündung)
bezeichnet, sind unbekannt.nt.
ad4:
Schmerzen in den Beinen bei
venösen (=
die Adern betreffende)
Erkrankungen: Häufigste Störung
des venösen Systems ist die chronisch venöse Insuffizienz auf der Grundlage
einer venösen Abflußstörung. Diese Stauung äußert sich in tagsüber zunehmendem
Schwere- und Schmerzgefühl sowie in Beinschwellungen. Eine venöse Insuffizienz
liegt vor, wenn der Knöchelumfang morgens und abends um mehr als 1,5 cm
differiert. Bei der klinischen Untersuchung fallen eine Varikosis
(= dichtes Geflecht oberflächlicher Krampfadern), eine livide
(= bläuliche, fahle) Verfärbung der
Haut, Ödem (=
Schwellung) und Pigmentstörungen auf.
Bei weiterem Fortschreiten der Erkrankung kann es zu ausgedehnten trophischen
(= mit Zeichen einer
Mangelernährung einhergehenden) Störungen mit
Ulcera cruris
(=
Beingeschwür,
offenes Bein)
kommen, begleitet von hartnäckigen
Venenschmerzen.
Häufiger verbleiben nach einer akuten Thrombophlebi
tis
(= Venenentzündung
mit Verschluß durch Blutgerinnsel)
oder Thrombose
(= Bildung von Blutgerinnsel)
hartnäckige und oft auch heftige
Venenschmerzen
aufgrund eines sog. postthrombotischen Syndroms
(= Krankheitszeichen die auf
eine vorangegangene Thrombose zurückzuführen sind).
Schmerzen in den Beinen
bei
arteriellen
(= die Schlagadern betreffende)
Erkrankungen:
Arterielle
Durchblutungsstörungen können sowohl organisch
(= als Erkrankung die Blutgefäße selbst betreffend)
als auch funktionell-vasospastisch
(= überschießende Gefäßverengung)
bedingt sein. Dabei sind fließende Übergänge wie beim
Ergotismus (siehe
unten) oder dem
Morbus Raynaud (siehe unten) möglich.
Die Symptome (=
Krankheitszeichen) der organischen
arteriellen
Durchblutungsstörungen
hängen vom Ausmaß der Stenosierung
(= Verengung) ab,
aber auch davon, wie rasch sich diese entwickelt, denn bei langsamem
Fortschreiten können sich Kollateralen
(= Gefäße, die eine Verengung umgehen)
bilden.
Deshalb reicht die klinische Symptomatik
(= Krankheitszeichen) von einer unbestimmten Mißempfindung in den Beinen über die klassische
Claudicatio intermittens
(=
Schaufensterkrankheit) bis zu
heftigsten akuten Schmerzen, verursacht durch eine Embolie
(= plötzlicher Gefäßverschluß). Bei Belastung zunehmende
Schmerzen, Blässe und Untertemperatur der Haut, abgeschwächte oder fehlende
periphere Pulse und Neigung zu Nekrosen
(= abgestorbenes Gewebe) (hpts.
Füße oder
Händ)
sind die charakteristischen Merkmale.
Patienten mit Schmerzen
in den Beinen bei
obliterierender Atherosklerose
(= zum Verschluß führende Verhärtung des Gefäßbindegewebes)
weisen in der Regel die bekannten Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie
Nikotinmißbrauch, hoher Blutdruck und Fettstoffwechselstörungen auf.
Manifestiert sich die Krankheit in relativ jugendlichem Alter, vor allem bei
Männern, muß bei exzessivem Nikotinmißbrauch an eine
Thrombangitis obliterans
(Thrombangiitis
obliterans) (=
Blutgefäßwandentzündung, die zum Verschluß führt)
gedacht werden. Ätiologisch
(= bezüglich einer Ursache) wird eine Autoimmunreaktion
( = gegen
körpereigene Stoffe gerichtete Antikörper)
vermutet.
Arterielle
Durchblutungsstörungen
bei Diabetikern sind meist mit einer
Polyneuropathie kombiniert, die sehr häufig im Vordergrund steht. Sie
äußert sich zunächst in Kribbelparästhesien
(= kribbelnde, z.T. auch
schmerzhafte Mißempfindungen), später in brennenden Schmerzen, oft sockenförmig und schließlich in
Hypästhesie (= herabgesetzte Empfindlichkeit).
Beim
Morbus Raynaud
bzw. dem
Raynaud-Syndrom, das häufig bei Kollagenosen (z.B. Sklerodermie)
(= verhärtende Bindegewebsveränderungen)
auftritt, führen Gefäßspasmen zu einer Unterbrechung der Blutzufuhr einzelner
Glieder und damit
zu Schmerzen, bevorzugt in den
Beinen, in schweren
Fällen sind auch Nekrosen
(= Absterben von Körpergewebe)
möglich.
Schmerzen in den
Armen oder
Beinen wie bei der arteriellen
Verschlußkrankheit, die bei üblicherweise fehlenden Risikofaktoren vor allem
von Frauen im jüngeren oder mittleren Alter angegeben werden, können Folge eines
Ergot ismus
(= Vergiftung durch "Mutterkorn")
sein. Deshalb ist die Frage nach einer Migränevorgeschichte mit Mißbrauch von
Ergot
amin (= ein
Mittel gegen den akuten Mi
gräneschmerz)
zwingend.
Behandlung von Schmerzen in den Beinen:
Je nach Ursache der Schmerzen in den Beinen gibt es oft eine auf die Grundkrankheit abgestimmte Therapie (z.B. optimierte Zuckereinstellung bei diabetischer Polyneuropathie). Häufiger reicht diese aber nicht aus, um das Hauptproblem, nämlich die Schmerzen in den Beinen, zu beherrschen. Dann sind allgemeine schmerztherapeutische Behandlungsmethoden gefragt, die oft bei verschiedenen Grundkrankheiten die gleichen sind, da sie sich nach den Schmerzen und deren Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach der Ursache richten. Anhaltende Schmerzen in den Beinen erfordern praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren. Die auch für Schmerzen in den Beinen üblichen Therapieverfahren der Speziellen Schmerztherapie sind:
*
Bei der sog.
kontinuierlichen Blockade mit Katheter wird ein dünner Kunststoffschlauch
dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen
Ner
ven
eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle
hindurch, es muß also nicht "aufgeschnitten" werden. In der Folge wird über
diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen
Dosis, das
örtliche Betäubungsmittel völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten
Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittels durch den Katheter
hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das
Lokalanästhetikum
(=
örtliches Betäubungsmittel)
wird bei dieser Behandlung so dosiert, dass die grobe Kraft erhalten bleibt (bei
gleichzeitiger Hemmung der Schmerzreizleitung), damit begleitend
krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben. Dass die
schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über die eigentliche Behandlungszeit hinaus
anhält, ist u.a. darauf zurückzuführen, daß bei dieser Blockadebehandlung auch
die sog. vegetativen Ner
ven
betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung resultiert.
Dies ist der Grund, warum diese Behandlungsmethode besonders bei Schmerzen, die
auf eine verminderte Blutversorgung, auf entzündliche oder auch degenerative
Prozesse zurückzuführen sind, hilfreich ist.
Nach neueren Erkenntnissen kann diese intensive Blockadetherapie das sog.
Schmerzgedächtnis löschen, auch bei Schmerzen in den Beinen.
Wenn chronische Schmerzen in den Beinen längerfristig bestehen, so ist davon auszugehen, daß bereits ein Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vorliegt. In diesen Fällen ist eine rein somatische (= körperliche) Behandlung kaum mehr ausreichend, sondern es müssen zusätzlich psychologisch /psychotherapeutische Interventionen erfolgen.
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.eu (einfach anklicken).
Wer zahlt
eine erforderliche, stationäre Rehabilitationsbehandlung?
(Originaltext der Bundesregierung): "Die Krankenversicherung finanziert
Rehabilitationsleistungen, wenn diese erforderlich sind, um eine Kran
kheit zu erkennen, zu
heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Beschwerden zu lindern, sofern die
Erwerbsfähigkeit nicht erheblich gefährdet oder gemindert ist. Sie ist auch
zuständig, wenn es darum geht, einer drohenden Behinderung oder
Pflegebedürftigkeit vorzubeugen".
Hinzu kommt seit dem
1.4.2007, daß alle gesetzlich versicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine
Rehabilitation haben und sich ihre Rehabilitationseinrichtung jetzt sogar selbst
aussuchen können.
Die Rentenversicherungen sind demnach nur dann zuständig, wenn die "Behandlungen
der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit bzw. Wiedereingliederung ins
Berufsleben dienen". Wenn also Ihre Rentenversicherung in diesem Sinne
laut Bescheid keinen Handlungsbedarf sieht, dann ist Ihre Krankenkasse für die
Kostenübernahme der stationären Rehabilitation zuständig. - Die Originaltexte
finden Sie hier:
http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitssystem/themen_az/infoblaetter/rehabilitation/index.html?param=st
Die Klinik im Film - Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über Schmerzbehandlungen gelangen Sie hier (einfach anklicken).
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Aktualisiert: >24.07.2007</> kusb
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Polyneuropathische
Schmerzen,
posttraumatischer
Kopfschmerz (http://www.posttraumatischer-kopfschmerz.eu),
Post-zoster-Neuralgie,
Polymyalgie (www.polymyalgie.com),
Projektionsschmerzen,
Pseudoradikuläres Syndrom,
Q
Querschnittslähmung,
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Querschnittsverletzung,
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Querschnittsyndrom,
R
Rachenschmerz,
Radikuläres Syndrom,
Radikulopathien,
Raucherbeine (www.raucherbeine.com),
Reaktive Gelenkentzündung,
Rectumresektion,
Reizdarmsyndrom (www.reizdarmsyndrom.org),
Reizcolon (www.reizcolon.com),
Retropatellare Arthrose,
Rheumaschmerzen (www.rheumaschmerzen.com),
Rheumatoide Gelenkentzündung,
Rippenschmerzen,
Rückenschmerz (www.rueckenschmerz-info.de)(1),
Rückenschmerz (www.xn--rckenschmerz-dlb.at)(2),
Rückenschmerzen (www.rueckenschmerzen.li)(1),
Rückenschmerzen
(www.dauerschmerzen.de/rueckenschmerzen)(2),
S
Sacroiliitis,
Sakroiliakalgelenk,
Schmerzpraxis (http://www.schmerzpraxis.eu),
Schulterarthrose (www.schulterarthrose.org),
Schulterentzündung,
Schultererkrankung,
Schultergelenkarthrose,
Schultergelenkschmerz (1),
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Schultergürtelkompressionssyndrom,
Schulterschmerzen (www.schulterschmerzen.net)
(1),
Schulterschmerzen
(www.schulter-schmerzen.de)
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Schulternschmerzen
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Schulter-Arm-Schmerzen,
Schuppenflechtenarthritis,
Sehnenentzündungen,
sekundäre Kopfschmerzen,
Sehnenerkrankung,
Sehnenschmerz,
sekundärer Gesichtsschmerz,
Sinusitiden,
Skalenus-Syndrom,
Somatoforme Schmerzstörung,
Spezielle Schmerztherapie,
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Spondylitis ankylosans,
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Sprunggelenkarthrose,
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Steiß,
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Sternalgie,
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Subacromiales Syndrom,
Sudeck Dystrophie (http://www.sudeck-dystrophie.eu),
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T
Tarsalgie,
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Tunnel-Syndrom,
U
Übertragungsschmerz,
Unkarthrose (http://www.unkarthrose.de),
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Unterbauchschmerz (www.unterbauchschmerz.com),
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unruhiges Bein
V
Vasomotorische Kopfschmerzen, Venenschmerzen,
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Wirbelsäulenerkrankungen
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Z
Zahnschmerzen, Zeckenbiß
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